Die Arbeitswelt von GENERATION Y

Was will ich? Welchen Weg soll ich einschlagen? Was ist mir Karriere wert, wie viel Wert lege ich auf meine Freizeit? Ist es Zeit, etwas anderes zu machen?

Die nach 1980 Geborenen gelten als ehrgeizig, selbstbewusst und verwöhnt. Allerdings haben Sie andere Vorstellungen von Arbeit und Leben.

Welche Erwartungen und Wünsche hat die „Generation Y“ an Ihre zukünftigen Arbeitgeber? 

Spaß an der Arbeit: Dass die Generation Y so viel Wert darauf legt, Spaß an der Arbeit zu haben, heißt nicht, dass sie die ganze Zeit lachen will. Diese Generation, die laut dem schwedischen Forscher Parment in gewisser Hinsicht sogar leistungsbereiter und ehrgeiziger als ihre Eltern und Großeltern ist, will sich einfach nicht langweilen.

Work-Life-Balance: Ein gutes Gleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit, ist dieser Generation enorm wichtig. Ihnen geht es nicht um mehr Freizeit. Arbeit und Privatleben sollen sich je nach momentanem Fokus miteinander verbinden lassen. Mobil ist diese Generation aufgewachsen, mobil arbeiten wollen laut der Studie von Johnson Controls drei von vieren.

Sich selbst verwirklichen: Sie wollen selbst denken und kommunizieren, eigenverantwortlich an Projekten arbeiten. Von Ihren Chefs gecoacht werden, statt Anweisungen zu bekommen. Konstruktive Kritik erhalten, um sich zu verbessern

Wissen teilen: Wissen ist dazu da, geteilt zu werden. So ist die Generation Y aufgewachsen, so ist ihre eigene Führungsphilosophie und das erwartet sie von Führungskräften

Arbeitszeiten: Sie wollen flexible Arbeitszeitmodelle. Sabbatical und Home-Office  spielen dabei eine wichtige Rolle.

Weiterentwicklung: Bildung ist eine Investition in die Zukunft – diese Generation weiß, dass sie nicht ihr ganzes Arbeitsleben bei einem Unternehmen bleiben wird. Und sieht das nicht als Gefahr, sondern als Chance. Wer die Y-er im Unternehmen halten will, muss ihnen Perspektiven bieten. Sonst sind sie ganz schnell weg.

Firmen müssen umdenken: Etliche Verantwortliche in den Firmen denken langsam um. Die Realität zwingt sie dazu. Es gibt einfach zu wenig Nachwuchs, um die riesige Lücke zu schließen, die aufreißt, wenn 2020 die Letzten aus der geburtenstarken Baby-Boomer-Generation in Rente gehen. Und die Jungen wissen das nur zu gut, die meisten von ihnen sind überzeugt, dass sie einen guten Job finden.

Und so werden aus den drei Fragezeichen drei Ausrufezeichen: Weg mit den starren Hierarchien! Lasst sie selbst entscheiden, wann und wo sie arbeiten! Und nehmt ihnen nicht den Spaß an der Arbeit!

Interessantes Video – Einblick in die Köpfe der Generation Y

 

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Energy Harvesting – Energie ernten?

Die technologischen Fortschritte machen uns gleichzeitig immer abhängiger von der Steckdose, das steht klar und deutlich fest. Ein Funke Hoffnung schwebt dennoch am Horizont der Abhängigkeit – Energy Harvesting.

Ihr fragt euch was das ist? Um es kurz zu sagen:

Die Gewinnung kleiner Mengen elektrischer Energie aus verschiedenen Quellen wie beispielsweise Luftströmungen, Vibrationen, Temperaturdifferenzen und vieles mehr.

Ja, den Taschenrechner mit Solarzellen kennen wir alle, also generell nichts Neues das „Energy Harvesting“. Dank der Nano-Technik und dem Bio-Design sind nun auch thermoelektrische und piezoelektrische Effekte (Wandlung mechanischen Drucks in elektrische Spannung) möglich.

Beispiele für den Einsatz dieses Fortschrittes sind beispielsweise Tanzböden in Diskotheken, die die benötigte Energie durch das Tanzen der Gäste selbst erzeugen.

E-Autos können zukünftig eigenen Strom durch bestimmte Bodenbeläge produzieren.

Kleidung, aus Temperaturdifferenzen elektrischen Strom erzeugen und das Handy beim Gehen aufladen.

Wir sind schon ganz gespannt, wie sich das Energy Harvesting im Einzelhandel umsetzen lässt.

Zukünftig gibt es wohl kaum etwas, das dank des „Energy Harvesting“, keine Energie liefern kann.

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Work Life Balance

Stress liegt oft an unseren Arbeitsbedingungen. Das Internet und seine Folgen haben extrem dazu begetragen. Ständige Erreichbarkeit, immer wieder neue Nachrichten, Mails etc.

Gerade bei jüngeren Menschen, auch Generation Y genannt (geboren zwischen 1980 und 1994), gibt es eine Trendwende.
Arbeit sollte nicht das ganze Leben prägen. Sie sagen: Gute Jobs sind solche, die Sinn und Spaß machen und uns genügend Freiraum lassen.
Ich kann das gut verstehen…..

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Lifestyle of Resilience – Der Lebenstil in unwägbaren Zeiten

Habt Ihr schon davon gehört? Als Reaktion auf eine in vielerlei Hinsicht unwägbare Gegenwart entwickelt sich der Lifestyle of Resilience. Krisenfestigkeit wird also zum Lebensstil erkoren. Das klingt spannend. Auf Wikipedia ist dazu zu lesen: “Resilienz [...] beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen. Resilienz kann hierbei als Fähigkeit eines Systems verstanden werden, mit Veränderungen umgehen zu können.” In seiner psychologischen Ausformung bedeutet das deshalb: “Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.” Die Menschen stellen sich darauf ein, dass alles immer anders ist, bleibt und wird. Das sieht auch das Zukunftsinstitut so und sieht die Menschen, die ihr Leben resilient gestalten, als neue Subkultur in Nachfolge auf und vor allem in Opposition zu den Lohas: “Statt sich stellvertretend um die gesamte intakte Natur zu ängstigen, treten junge Menschen einer unberechenbaren Welt selbstbewusst und optimistisch entgegen und reagieren flexibel auf die Wechselfälle des Lebens” schreibt Cornelia Kelber in ihrem Artikel über den neuen Lebensstil im Trendreport 2013 des Instituts. Eine Leseprobe dazu finden Sie hier. Lebt Ihr bereits so? Findet Ihr Euch in dieser Beschreibung wieder? Schreibt uns Eure Erfahrungen.

Übrigens: Auch Unternehmen reagieren und gestalten ihre Strategien zunehmend so, dass sie auf Unvorhergesehenes gut reagieren können. Dabei macht sie eine geschickte Kombination aus Robustheit und hoher Flexibilität sowie die Fähigkeit, schnell agieren und reagieren zu können besonders Tolerant gegenüber Schwankungen und Ereignissen.

Ich bin gespannt, wie stark der Begriff “Resilienz” Karriere macht, wie widerstandsfähig er dabei ist und ob dieses Konzept wirklich das Schlüsselwort für eine neue Zukunftsfähigkeit ist.

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Get connected!

Kongress hier, Seminar da – überall gibt es mehr oder weniger gute Angebote, um sich zu informieren, sich auszutauschen, zu networken. Für jegliche Sparte der Fort- und Weiterbildung werden wir überflutet mit Flyern und Mails, ein Potpourri des Netzwerkens.

Doch für die Visual Merchandiser ist nicht viel dabei – vor allem, wenn es um eine internationale Veranstaltung, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Szene zugeschnitten, geht. Ein Manko, das es zu beheben galt.

Wir haben zusammengesessen und unseren Ideen, unseren Visionen freien Lauf gelassen, haben gesonnen, imaginiert und geplant. Wie schaffen wir es, möglichst viele interessante Köpfe der europäischen VM-Community an einem Ort zu versammeln, in einer pulsierenden europäischen Metropole, in beeindruckenden Locations, mit Speakern aus der Branche aber auch Querdenkern aus anderen Bereichen? Die Antwort: Aus unserer Vision wurde die VISION 2013 in London, die vom 11. bis 13. Juni 2013 stattfand. Drei Tage lang genossen wir Inspiration, Kommunikation unter Gleichgesinnten und die elektrisierende Atmosphäre dieser Stadt. Angefangen mit dem Get Together auf der Rooftop Radio Bar des von Philippe Starck designten ME Hotels, über die Veranstaltungsräume des Roof Gardens in Kensington und dem Dinner im 31. Stock des Paramounts bis hin zur Ausstellung „David Bowie is“, jedes für sich ein Highlight.

Li Edelkoort, eine der bekanntesten Trendforscherinnen der Gegenwart nahm uns mit auf die Reise durch die kommenden Trends. 300 Seiten Präsentation, und Slide für Slide ein
unglaubliches Feuerwerk an Inspirationen. Durch und durch beeindruckend, immer wieder fast Gänsehautfeeling bei diesen atemberaubenden Bildern. Aber auch alle anderen Speaker überzeugten. Der renommierte Londoner VM Dozent und Blogger Jonathan Baker (http://www.retailstorewindows.com/) stellte Innovationen im Visual Merchandising vor, die viele staunen ließen. Caroline de Jager konnte mit ihrem Projekt Bikini Berlin neue Wege in der Shopping-Center-Konzeption aufzeigen, zudem
inspirierte Stephan Austrup von Sonae Sierra mit themenbezogener Centerarchitektur, die sich sehr detailverliebt gibt. Wer in einem Sonae Sierre Center verweilt, unbedingt das stille Örtchen aufsuchen, es lohnt sich immer. Die Podiumsdiskussion mit Jason Jenkins
(Tchibo), Michael Frenzl (Charles Vögele) und Gérald Grare (Freelancer in Tokio) geleitet von Jonathan Baker nahm sich der Zukunft unserer Branche an. Prof. Jos Gamble beleuchtete den chinesischen Kunden, der etwas anders tickt als wir Europäer oft vermuten. Den Abschluss bildete der Impulsvortrag von Hermann Scherer, Business
Experte und Speaker, der mit seinem Out-of-the-box-thinking die Zuhörer zum
Schmunzeln, Lachen und Nachdenken gleichermaßen brachte.

Es findet nun zusammen, was zusammen gehört und die Barthelmess Vision bietet der Visual Merchandising Community ihre internationale, inspirierende und außergewöhnliche Netzwerkplattform. Stay tuned for more to come!

VIDEO

 

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Originalschauplatz und inszenierte Welt

Authentische Orte in Zeiten der Globalisierung sind besonders.
Heutzutage kann ich in einer philippinischen Strandbar einen Latte Macchiato bestellen
oder auf einer Berghütte in den Schweizer Alpen einen mexikanisches Bier. Ich
persönlich frage mich hier, ob ich das brauche.

Bei einem Bummel mit Freunden durch die Kölner Altstadt,
haben wir natürlich auch eine typische Kölsch Kneipe besucht. Dort gab es außer
ein paar wenigen alkoholfreien Getränken wie Wasser und ein paar Limonaden nur Kölsch und das war das tolle an der
Kneipe. Wer schon mal in einer Kölsch Kneipe war, weiß von was ich rede. Diese
Authentizität und Stimmung,  verstärkt
durch den ebenso typischen Dialekt,
lässt sich wohl schwer an einen anderen Ort der Welt übertragen.

Abgesehen vom  Verlust
der der regionalen Identität, ist es ökologisch zumindest nachteilig Bier aus
Köln ausgerechnet nach Bayern zu “ importieren“. Natürlich wollen wir alle,
wenn wir beim Mexikaner um die Ecke was essen, auch  ein original mexikanisches Bier mit einem Stück
Limette im Flaschenhals serviert
bekommen, um das Bild abzurunden. Solche Ausflüge sind toll und lassen uns in
fremde Welten eintauchen, wenn sie gut inszeniert sind. Gleichzeitig freuen wir
uns auf Originale wie die Kölsch Kneipe, die uns in unmittelbaren Kontakt mit
der lokalen Tradition bringen. So bieten beide Varianten ganz unterschiedliche
Erlebnisse – auf der einen Seite das unverkennbare, authentische Original, auf
der anderen Seite der spannende Ausflug in inszenierte, andere Welten – und beides
oft vor der Haustür.

 

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Schon mal etwas von Female Shift gehört?

Female Shift beschreibt die zunehmende Bedeutung von Frauen in unserer immer noch eher männerdominierten Welt, in der Wirtschaft wie auch in der Gesellschaft.
Frauen fordern immer öfter Führungspositionen und wollen mit ihrer guten Ausbildung und ihren spezifischen Fähigkeiten, wie Intuition, Empathie und spielerischem und kreativem Potential, Verantwortung für Veränderung übernehmen.

Und die Männer? Männer haben heute nicht nur Lust auf Karriere. Sie wünschen sich genauso Zeit für Hobbys, die Familie oder den Partner.
Eins ist klar! Egal ob Frau oder Mann. Der Trend geht dahin, Beruf, Freizeit und Familie in Einklang zu bringen.
Ich bin gespannt, wie sich die Unternehmen darauf einstellen und welche neuen Arbeitszeitmodelle auf uns zukommen.

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Customer Experience Management

Customer Experience Management – ein Schlagwort, was uns in letzter Zeit immer wieder begegnet. Übersetzt man stur, kommt man wohl zu „Leitung von Kunden Erfahrung“. Vielsagende Worte, doch was steckt dahinter?

Nehmen wir doch die Worte weiter auseinander:
Customer – Kunde. Klar, jeder weiß, was ein Kunde ist. Oder vielleicht doch nicht? Ist der Kunde der gleiche, der er in den 70er, 80er, 90er Jahren war? Klare Antwort: JEIN! Man darf den Kunden nicht nur als ein Wesen mit immer gleichen Verhalten betrachten, der Kunde reagiert unterschiedlich. Geht der Kunde bewusst shoppen als Freizeitbeschäftigung, muss und will er ganz anders behandelt werden, als wenn er sich mit Gütern des täglichen Bedarfs eindecken will. Ich wage die Unterstellung, dass es früher mehr um die Versorgung ging, Shoppen als Freizeitgestaltung war eher der High Society in den Modemetropolen vorbehalten. Otto Normalverbraucher ist zwei- bis dreimal im Jahr in die nächst größere Stadt gefahren, um sich für die anstehende Winter- bzw. Sommersaison mit Klamotten einzudecken.

Experience – Erfahrung. Sieht man sich den Wortstamm genauer an, stellt man fest, dass bei einer Erfahrung jemanden etwas wiederfährt, er also ein Erlebnis hat. Der Mensch heutzutage will etwas erleben, er will aktiv sein, er will überall dabei sein, damit er überall mitreden kann. Erfahrungen zu sammeln und diese an Freunde, sei es von Angesicht zu Angesicht, oder digital in den Social Media weiterzugeben, ist bereits Usus und gehört zum guten Ton. Dabei wird es immer wichtiger, wer was wann und wie erfährt, Erfahrungen werden immer mehr zum Schatz.

Management – Leitung. Man neigt dazu, das Wort Management in sämtlichen Situationen zu verwenden. Ja, eine Mutter oder Vater ist mittlerweile ein Familienmanager, der sein kleines Familienunternehmen managt und wen man früher lapidar als Hausmeister bezeichnet hat ist mittlerweile ein Facility Manager. Aber, in unserem vorliegenden Fall geht es explizit darum, Prozesse zielgerichtet zu leiten. Von daher sehen wir dem Wort Management seine ausufernde Verwendung nach und verstehen es wieder so, wie es auch gemeint ist: ein Kümmerer hält die Fäden in der Hand, steuert strukturiert auf ein Ziel zu.

Fügt man nun die Begriffe wieder zusammen stellt man fest: Der Kunde, der differenziert in jeder Situation zu betrachten ist, möchte bewusst etwas erleben und dabei nach seinen Bedürfnissen mitgenommen werden. Nicht mehr unbedingt das Produkt steht alleinig im Vordergrund, vielmehr drängen die Inszenierung und das Drumherum viel mehr in den Vordergrund. Shoppen wird immer mehr zum Genuss und Erlebnis, immer weiter weg von der reinen Versorgung. Vergleichbar mit einer guten Flasche Wein, die mit Sicherheit an einem lauen Sommerabend am Strand beim Sonnenuntergang in trauter Zweisamkeit besser schmeckt als alleine im Keller neben der Heizung. Das Produkt ist das gleiche, aber das Erlebnis ein ganz anderes.

 

 

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On oder Off

Der Handel ist tot – es lebe der Handel! 1.000 Mal und öfters wurde der stationäre Handel totgesagt, doch noch nie ist er zu seiner Beerdigung erschienen. Dass Ladenflächen zu reinen Showrooms reduziert werden ist seit Jahren beschworen, aber bis jetzt ist in dieser Richtung  wenig passiert.

Ein entscheidender Punkt wurde schlichtweg außer Acht gelassen: der Kunde. Ja, der Kunde entscheidet, wann er etwas haben will. Ja, der Kunde will in die Läden gehen, sich inspirieren und beraten lassen, die Waren in die Hand nehmen, spüren, riechen, vielleicht auch schmecken. Jäger und Sammler, die Beute muss in der vollgepackten Tüte mit nach Hause, er will nicht auf den Postboten warten müssen. Natürlich gilt dies nicht für alle Waren, letztendlich wird der Kunde beim Erwerb eines Toastbrots kaum das Gefühl
bekommen, eine tolle Inspirationsreise hinter sich zu haben, die ihn zu der Kaufentscheidung getrieben hat.

Muss man daher jede hochgepriesene Entwicklung mitmachen? Muss man Jahrhunderte bewährte Systeme unbedingt ändern nur um des Fortschritts Willen? Neue Entwicklungen vereinfachen meist das Leben, machen es bequemer und effizienter. Doch bei aller Veränderung, bei allem Fortschritt, Mensch bleibt nun mal immer noch Mensch, mit seinen Bedürfnissen und Vorlieben. Die Studie
„Dem Kunden auf der Spur“ des Shoppingcenter-Betreibers ECE und der Unternehmensberatung Roland Berger brachte es nun empirisch erhoben und bis ins
kleinste Detail analysiert wieder einmal zu Tage:  Das stationäre Geschäft ist für die meisten Deutschen immer noch die beliebteste Einkaufsmöglichkeit. Mehr als zwei Drittel der Kundschaft sind Stammkunden im stationären Handel, online hingegen gerade mal 13 Prozent. Was aber noch viel wichtiger ist, über die Hälfte der online-Käufe sind geplant, also zielgerichtet. Dagegen steht nur ein Drittel von zielgerichteten Einkäufen im Handel vor Ort, ein klares Zeichen für Inspirationskäufe.  Zwei Drittel wollen abgeholt werden, wollen etwas erleben!

Aber bewegt sich nun der Trend weg vom Online Handel? Wohl eher nicht, aber Shopping-Center und Innenstädte als Marktplätze haben eine ganz klare Aufgabe bekommen: macht Gutes noch stärker! Bringt die Vorteile des online-Shoppens mit den Vorzügen des stationären Handels zusammen. Denn eines hat der online-Handel trotz stimmungsvoller high quality Bilder und immer neuer technischen Lösungen niemals – die Nähe zum Kunden!  

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Merry Christmas vs Happy Holidays

Nein, es ist kein Battle, den ich hier anzetteln will. Vielmehr beruht diese Aussage auf dem Erlebten bei unserer New York Reise anlässlich der Retail Design Collective. Und hier war beim Store Check in den Straßen immer weniger die Botschaft “Merry Christmas” zu lesen. Viele Stores und Einzelhändler werben mit der Botschaft “Happy Holidays”. Aber warum? Für mich ist ein Hauptgrund ersichtlich. Die Holidays gehen wesentlich länger als das klassische Weihnachtsfest. Und das hat für die Händler auch einen Kostenvorteil (wenn sie nicht gleich am 27.12. mit SALE in die Schaufenster gehen). Einer anderer Aspekt ist mit Sicherheit unsere multikulturelle Gesellschaft. Das Weihnachtsfest ist einfach ein christliches Fest. Mit Happy Holidays sprechen die Stores aber einfach jeden an, egal welcher Religion oder Herkunft. Und das ist in den Metropolen dieser Welt ein guter Schachzug!

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